Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
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Seminare und Workshops

Workshop 1: Diversität

In der heutigen Gesellschaft sind wir ständig gefordert, mit Diversität angemessen umzugehen. Auch viele Probleme in der Schule lassen sich auf mangelnde Kompetenzen in diesem Bereich zurückführen. Die Lehrkräfte sollten angemessen auf die ihnen begegnende Heterogenität ihrer Schüler und Schülerinnen reagieren sowie den kompetenten Umgang damit vermitteln. Der Workshop soll dazu befähigen, sowohl im individuellen als auch im gesellschaftlichen und institutionellen Kontext reflektiert mit Diversität umzugehen. Dazu werden die verschiedenen Aspekte von Diversität, die in unserem Alltag präsent sind, bewusst gemacht und der eigene Umgang damit reflektiert. Relevante wissenschaftliche Theorien zum Umgang mit Heterogenität werden erarbeitet und auf die schulische Praxis angewendet. Durch die Analyse von Schlüsselsituationen werden konkrete Handlungsalternativen erarbeitet. Auch das Kennenlernen von Methoden zum Einsatz in Unterricht und Fortbildungen ist Teil des Workshops.

Workshop 2: Sprachenbühne - Sprachförderung mit Dramapädagogik

Das Seminar „Sprachenbühne – Sprachförderung mit Dramapädagogik“ nutzt Methoden der Drama- und Theaterpädagogik, um sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schülerinnen und Schüler zu inszenieren und somit Freiräume für das Sprachenlernen sowie für die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.
Das Seminar besteht aus sechs in sich eine Einheit bildenden Workshops. Die Workshops des ersten Tages fokussieren drei sprachliche Fertigkeiten: narrative Kompetenz, Grammatik und Aussprache. Am zweiten Tag stehen die Möglichkeiten der individuellen Entfaltung im Kontext von Mehrsprachigkeit, Migration und Diversität im Mittelpunkt.
In praktischen Anwendungen lernen die Teilnehmer(innen) zahlreiche Techniken und Übungsformen, die ihnen helfen, Sprachlernprozesse in soziokulturelle Kontexte einzubetten und die Lernenden als Individuen mit je eigener Lebensgeschichte, Sprache(n) und durch die Kultur geprägte Haltung wahrzunehmen und zu respektieren. Sie eignen sich Methoden der Dramapädagogik an, die ihnen ermöglichen, Erfahrungen mit kulturellen Unterschieden durch theatralische Darstellung zu transformieren und dadurch performativ zu verarbeiten. In gruppendynamischen und Improvisationsübungen können sich die Teilnehmer(innen) als Spieler(innen) und Spielleiter(innen) erleben und ihre Erfahrungen im Austausch mit anderen reflektieren.

Die Workshops:

  1. Erzählen – Geschichten erzählen, narrative Kompetenz entwickeln
  2. Dramagrammatik – Grammatik vermitteln (Rosa Kindl)
  3. Sprache und Körper – Stimme und Aussprache, sicheres Auftreten üben
  4. Kulturelle Diversität in der Schule – „Theater und Sprache – Drama with Foreigners?“
  5. Sprachliche Diversität im Unterricht – Mehrsprachigkeit der Schüler(innen) als Ressource nutzen, um sie sprachlich zu fördern
  6. Diversität als Erfahrung – inter- und transkulturelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten, Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung fördern

 



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